Erfolgreiches Kinder- und Jugendkonzert

Am Sonntag, den 14.11.2021, veranstaltete der Musikverein Langen-Gersten e. V. sein erstes großes Kinder- und Jugendkonzert im Autohaus Lampa in Lengerich. Unter dem Motto „Radio, Film und Fernsehen“ präsentierten über 70 Kinder und Jugendliche im Alter von fünf bis 25 Jahren ihr Können. Es traten das Vororchester, das Jugendorchester, ein neu gegründetes Ausbildungsorchester und eine Blockflötengruppe auf. Auch stellten einige Musikerinnen und Musiker ihr schauspielerisches Talent mit Erfolg unter Beweis.


Julia Midden, Hauptorganisatorin und Moderatorin der Veranstaltung, konnte aufgrund der Coronapandemie mit einem Jahr Verspätung insgesamt 250 Gäste, die alle gegen Corona geimpft waren oder genesen sind, begrüßen. Die Ausstellungshalle im Autohaus Lampa war von den Musikern liebevoll dekoriert. So wurden an mehreren Wochenenden aufwendige Kameras und sonstige Gegenstände aus dem Film- und Fernsehenbereich von den Musikern gebastelt. Hier zeigte sich bereits, dass alle Beteiligten mit viel Freude und Spaß bei der Sache waren.


Das Jugendorchester des Vereins, welches aus 35 Musikerinnen und Musikern besteht, führte die Zuhörer zu Beginn in die Radiowelt. Unter der Leitung der 17-jährigen Jana Kenning wurden die Stücke Hey, Soul Sister der Band Train und Just give me a reasan von Pink hervorragend präsentiert.

Um einen galanten Wechsel zwischen den Orchestern auf der großen Bühne ohne große Pausen zu überbrücken, wurden unterhaltsame Werbepause sowie „Techniker“ auf der Bühne inszeniert. Der 6-jährige Erik und die 7-jährige Anna forderten zusammen mit ihrer Ausbilderin Petra Midden das komplette Publikum dazu auf, sie bei ihrem ersten Auftritt auf der Blockflöte zu unterstützen. So wurde das Stück Aramsamsam zu einer unterhaltsamen Darbietung


Im Vororchester spielen alle Musikerinnen und Musiker, die 2-3 Jahre Erfahrung auf ihrem Instrument haben. Nach einer nur 3-monatigen Einübungszeit bei einer einmal wöchentlich stattfindenden Probe präsentierten sie die Stücke Jurassic Park, Skyfall und Rolling in the deep unter der Leitung von Julia Midden sehr gut.


Nach einer Pause mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen zeigte sich weiter die perfekte Abstimmung zwischen allen Beteiligten auf und hinter der Bühne. Während das Jugendorchester das Stück „Disneys Film Favourites“ präsentierte, stellte der Nachwuchs sein schauspielerisches Talent unter Beweis. So „flog“ Aladin mit seinem Teppich durch die Halle oder der König der Löwen zeigte sich.

Auch diejenigen, die erst kürzlich begonnen haben, ein Instrument beim Musikverein Langen-Gersten e.V. zu erlernen, durften sich auf der großen Bühne zeigen. Ein fünfköpfiges Team hat dafür eigens Stücke auf dem Niveau der Anfänger arrangiert. So konnten diese ihre ersten Orchestererfahrungen sammeln. Das Ausbildungsorchester präsentierte dafür den Ententanz und eine einfache Version des Songs „194 Länder“ von Mark Forster. Dafür gab es abermals lautstarken Applaus vom Publikum.


Abschließend präsentierte das Vor- und das Jugendorchester gemeinsam den aus dem Jahr 2012 bekannten Cup-Song. Hier zeigte sich wieder deutlich, dass es im Musikverein Langen-Gersten e.V. nicht nur um die Musik geht, sondern auch das gemeinschaftliche Miteinander im Vordergrund steht. Nur so ist es nämlich möglich, dass so herausragende Darbietungen gelingen.

Der Bürgermeister der Samtgemeinde Lengerich, Matthias Lühn, würdigte das oskarreife Konzert des Musikvereins. Das Publikum betätigten ihn darin, sodass alle Beteiligten des Konzerts im Anschluss einen Oskar entgegennehmen konnten. Weiter lobte er die hervorragende Jugendarbeit des Musikvereins. Weiter wurde der Familie Lampa für die Bereitstellung der Halle größter Dank ausgesprochen. Julia Midden und Jana Kenning, welche gemeinsam mit einem großen Team die Veranstaltung organisiert und geplant haben, bekamen ebenso ein Präsent vom Vorstand des Musikvereins überreicht.


Zu guter Letzt spielte das Jugendorchester das Stück „The best day of my life“, welches auch die Stimmung aller zeigen sollte: „Das beste Tag meines Lebens“. Alle Beteiligten waren glücklich, endlich ihr Können auf einer großen Bühne zeigen zu können, welches aufgrund der Coronapandemie lange nicht möglich war.